Messerschmitt Bf.109 von JG-27 auf dem Flugplatz auf dem Balkan

Messerschmitt Bf.109

Deutsches Jagdflugzeug Messerschmitt Bf.109E7 des 27. Jagdgeschwaders (JG-27) auf dem Flugplatz. April 1941 auf dem Balkan.

Das 27. Jagdgeschwader der Luftwaffe (JG-27) wurde am 1. Oktober 1939 in Handorf gegründet. Die Teilnehmer an der Luftschlacht um Großbritannien erklärten bis Dezember 1940 146 Siege, wobei 83 Bf.109E-Flugzeuge verloren und 58 Piloten getötet, vermisst oder gefangen genommen wurden.

Im April 1941 war die JG-27 auf dem Balkan stationiert und nahm später an der deutschen Invasion der Sowjetunion teil. Am 22. Juni 1941 schoss der JG-27-Pilot Major Wolfgang Schellmann (Wolfgang Schellmann) das sowjetische Territorium des I-153-Jägers „The Seagull“ (der Pilot, Leutnant Kuzmin, wurde getötet) ab, wurde jedoch selbst abgeschossen, mit einem Fallschirm herausgesprungen und gefangen genommen und dann erschossen.

An der Ostfront kämpfte JG-27 nicht lange (10 Siege) und wurde nach Nordafrika versetzt, wo es für seine erfolgreichen Aktionen berühmt wurde. Im Jahr 1944 wurde JG-27 in Europa stationiert, nahm an Kämpfen gegen die Alliierten in Frankreich und Deutschland teil und erlitt schwere Verluste im Luftkampf. So erlitt das Geschwader am 2. November 1944 die größten Verluste in seiner Geschichte an einem Tag und verlor 53 Flugzeuge (27 Piloten getötet, 11 verletzt). Am 8. Mai 1945 ergaben sich die Überreste von JG-27 in Salzburg, Österreich, den Amerikanern.

Von 1939 bis 1945 errang die JG-27 mehr als 3.100 Siege, wobei rund 1.400 Flugzeuge verloren und 827 Piloten getötet, vermisst oder gefangen genommen wurden.



Standort: Balkan
Fotodatum: April 1941

In : 1941

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